PROJEKTE
Projekt Burgenland
Dass es freilebende Katzen gibt, wissen wir…
Dass sich diese auch vermehren, ebenso…
Es ist lobenswert, dass sich Tierliebhaber finden, die freilebende, verwilderte Hauskatzen
füttern. Jedoch werden Hilferufe lauter, dass sich Katzenpopulationen explosionsartig
ausweiten. Die gute Versorgung lässt Kätzinnen mehrmals im Jahr gebären und die Anzahl
der Katzen steigt ins unermessliche.
Mehrmals pro Woche rufen uns besorgte Leute an, welche große Streunerkatzen – Gruppen
beobachten.
Viele Menschen wissen nicht dass, sobald sie eine Katze versorgen, sie als Besitzer gelten und
im gleichen Zuge für die Kastrationen verantwortlich sind. Dass diese Hilfe gleich die
finanziellen Möglichkeiten eines Einzelnen übersteigen können, ist uns mehr als bewusst.
Deshalb ist uns das Streunerkatzenprojekt ein großes Anliegen.
Tierheime sind gesetzlich nicht verpflichtet Wildkatzen auf zu nehmen! Das Tierheim
Dechanthof in Wilfersdorf bei Mistelbach www.tierheim-dechanthof.at, ist uns im Kampf
gegen die unkontrollierte Vermehrung, eine sehr große Hilfe.
Verwilderte nicht zugängliche Tiere lebenslang in Gehege zu sperren würde unserer Meinung
nach an Tierquälerei grenzen.
Um dennoch zu helfen, hat das Tierhilfswerk-GHVD ein Kastrationsprojekt ins Leben gerufen. In
Kooperation mit dem Tierheim-Dechanthof und der besonderen Unterstützung von Tierheimleiterin Dr. Silvia Jordan versuchen wir das Elend zu mindern.
Ohne die Mithilfe freiwilliger Helfer, welche sich mit Lebendfallen oft tagelang auf die Lauer
begeben, um geschlechtsreife Tiere ein zu fangen, würde dieses Projekt nicht überleben.
Verwilderte Katzen sind am besten in ihrer ursprünglichen Umgebung aufgehoben. Daher ist
es uns ein Anliegen wieder Freigangplätze für die bereits kastrierten Tiere zu finden. Oft
können die Katzen wieder an den Heimatort zurückgeführt werden, manchmal müssen wir
uns mühsam auf Platzsuche begeben.
Falls Sie eine Futterstelle anbieten können wo die Tiere nach der Kastration mit Futter versorgt
werden nehmen sie bitte Kontakt mit Fr. Kreuzer Manuela 01/585 53 57 oder 0664/414 02 86
auf.
Gerade für verwilderte Hauskatzen ist es schwer Hilfeleistung zu finden.
Vielleicht ist das Thema „Katze“ zu unspektakulär um in den Medien ausreichend Gehör zu finden....
Wir werden uns weiterhin bemühen unser Kastrationsprojekt aufrecht zu erhalten! Dafür
brauchen wir aber Ihre Hilfe, denn ohne Unterstützungen können wir nicht handeln.
Manuela Kreuzer
Falls Sie Spenden möchten:
Raiffeisenbank Jennersdorf
Kennwort: Kastrationsprojekt-Streunerkatzen
KtoNr. 55.582 * Blz: 33 034
Wichtige Info!
Kastrationspflicht gilt auch für Bauernhofkatzen
Die gesetzlich geregelte Kastrationspflicht von Freigänger-Katzen in Österreich sorgte in der
Vergangenheit für Verwirrung bei vielen Katzenbesitzern, denn in der zweiten
Tierhaltungsverordnung werden Katzen „in bäuerlicher Haltung“ von der Pflicht
ausgenommen. In einer Stellungnahme klärte das Bundesministerium für Gesundheit (kurz:
BMG) darüber auf, dass diese Ausnahme nur streunende Samtpfoten betrifft.
„Werden Katzen mit regelmäßigem Zugang ins Freie gehalten, so sind sie von einem Tierarzt
kastrieren zu lassen, sofern diese Tiere nicht zur kontrollierten Zucht verwendet werden oder in
bäuerlicher Haltung leben.“ So steht es in der zweiten Tierhaltungsverordnung, welche die
Mindestanforderungen für die Haltung von Katzen in Österreich festlegt.
Die Ausnahme der bäuerlichen Haltung wurde von Tierschützern stark kritisiert. Das
Bundesministerium für Gesundheit veröffentlichte daraufhin eine Stellungnahme und klärte
über den Hintergrund dieser Formulierung auf. Gemeint seien damit nicht Katzen, die von
Landwirten als Heimtier gehalten werden, heißt es der offiziellen Erklärung. Vielmehr geht es
um Tiere, die keinem Halter zuzuordnen sind und als Streuner leben. Aus juristischer Sicht sei
diese Ausnahme notwendig, da für die Kastrationspflicht bei wilden Katzen kein Besitzer
verantwortlich gemacht werden kann.
Um der unkontrollierten Vermehrung von Streunerkatzen und der Verbreitung von Krankheiten
vorzubeugen, schlägt das Bundesministerium freiwillige Kastrationsaktionen und
Aufklärungsarbeit vor. Landwirte sollen dadurch auch streunende Tiere, die sich auf ihrem Hof
aufhalten, kastrieren lassen.
Ob sich in Zukunft wirklich viel ändern wird, hängt wohl leider an der Vernunft der Tierbesitzer.
Kindergarten Besuch vom 11.05.2011
Auch heuer besuchte unsere Tierschutzreferentin Manuela wieder einen NÖ Kindergarten mit ihren Handaufzuchtlämmern.
Die Kinder waren wieder restlos begeistert und wollten detailgetreu alles über die Wiederkäuer erfahren.
Es ist immer wieder schön an zu sehen, wie wissbegierig und sanft die Kinder gegenüber Tieren sind.
Fotos folgen in Kürze…
Louighi, Mario und Amelie
Tierkinder in Not:
Auch heuer brauchen wieder verschiedenste Tierkinder Hilfe.
Anfang Mai bekam ich ein kleines Eichhörnchen, vor 3 Tagen 3 verwaiste Lämmer für die Flaschenaufzucht.
Das bedeutet schlaflose Nächte, man möchte sich gerne noch 2 weitere Hände wachsen lassen, aber sieht man dann in die Augen der kleinen Zöglinge- sind Augenringe und Stress wie weggewischt.
Hier ein paar erste Schnappschüsse….
Louighi, der schwarze ist um die Hälfte kleiner als seine gleichaltrigen Freunde.
Er hat ein bisserl krumme Beinchen ist aber vom Charakter ein ganz Großer!
Ich werde Sie mit neuen Bildern schon bald an der Entwicklung der Süßen teilhaben lassen!
Alles Liebe,
Eure Manuela
Mario und Amelie
12.05.2011
Puschel
Eichhörnchenbub gefunden
Puschel ist ein kleines Grauhörnchen, er wurde in Hollabrunn auf Glasscherben gefunden.
Puschelchen hat leider eine Wirbelsäulenverletzung, er kann seine Hinterbeinchen nicht bewegen.
Wir hoffen, dass es sich nur um eine Stauchung handelt und das kleine Böckchen wieder ganz gesund wird um in die Freiheit entlassen zu werden.
Hörnchen ist ein kleiner Kämpfer, trinkt brav und beginnt schon feste Nahrung zu probieren.
perserkatzen-ausgesetzt.pdf
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Das Tierhilfswerk-GHVD unterstützt das Tierheim Dechanthof bei den zahlreichen Kastrationen von Wildkatzen.
kastrationsprojekt-spannberg.pdf
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Lämmchen Harald beim Kuscheln...
Und wieder ist ein Flaschenkind ins Tierreferatbüro gezogen.
Tierschutzreferentin Manuela Kreuzer nahm wieder ein Waisenkind in Obhut und ist als Ersatzmama rund um die Uhr im Einsatz.
Flaschenkind „Harald“ (im Bild mit Präsident Ch. Janatsch) ist überall mit dabei.
Das eine Woche alte Lämmchen hat es schon faustdick hinter den Ohren. Unter ständiger Beobachtung versuchen wir die Einrichtung unseres Büros im Urzustand belassen zu können.
Da Schafe nicht sauber werden, wurde Harald kurzerhand in eine Windel gepackt.
Man muss sich bloß zu helfen wissen!
News Gnadenhof Sitzwohl
Gnadenhof Sitzwohl
Gnadenhof Sitzwohl / Burgenland-Österreich --------------News
Besuch mit Handaufzucht-Lämmer im Kindergarten Großrußbach
Willi und Josef
Am 30. Juni 2010 besuchte unsere Mitarbeiterin Manuela Kreuzer mit ihren Flaschenlämmern den Kindergarten Großrußbach.
Rund 80 Kinder (3 Gruppen) zeigten großes Interesse an den vierbeinigen Rasenmäher.
Die Betreuerin wurde mit Fragen bombadiert, sei es wegen der Fütterung oder der Mutterlosen Aufzucht…. Wie ein Schwamm nahmen die Kinder die Informationen auf.
Schön war es zu sehen, dass die Kinder keinerlei Berührungsängste zeigten!
Es wurde gestreichelt, Gras gezupft und ganz genau beobachtet.
Willi und Josef machte der Trubel nichts aus. Sie genossen die Aufmerksamkeit.
Nach ca. 1,5 Stunden ging es wieder ab nach Hause.
Dort wurde dann in der Sonne gedöst und nach getaner Arbeit gerastet!
wildkaninchen
Am Sonntag dem 17.05.2010 wurde bei unserer Mitarbeiterin ein Wildkaninchenbaby abgegeben.
Es wurde von einer Katze nach Hause gebracht.
Trotzdem keine offensichtlichen Verletzungen sichtbar waren, starb das Kaninchen in der Nacht.
Keime die durch einen Katzenbiss in den Organismus dringen führen leider meist zum Tode der betroffenen Beutetiere, auch wenn diese keine sichtbaren Wunden haben.
Tobias mit Lamm "Josef"
Erfreuliche Nachrichten aus unserem Gnadenhof im Weinviertel:
Es sind wieder 2 Lämmer welche von der Mutter verstoßen worden sind eingezogen.
Beide erfreuen sich bester Gesundheit und werden liebevoll mit dem Fläschchen aufgezogen.
Es sind zwei Bocklämmer die später für die Landschaftspflege eingesetzt werden.
Sie werden natürlich NICHT geschlachtet.
Auf dem Foto sehen Sie Pflegepapa Tobias mit Adoptivschaf „Josef“
Julian
Wir möchten Ihnen heute von einer Tierquälerei berichten, wie sie sogar uns noch auf das Stärkste berührt hat!
Unsere Kooperationspartnerin Fr. Ursula Rapold berichtete uns die unglaubliche Geschichte von dem kleinen „Julian“.
Die herzlosen Besitzer des kleinen Pekinesenrüden wollten ihn schleunigst entsorgen.
Sie hängten den süßen Hund an einem Baum auf, das Kiefer wurde ihn gebrochen und als die Tat nicht zum gewünschten Ende führte, steckte man ihn einfach in eine Sporttasche und warf ihn ins Wasser.
Liebe Menschen fanden das übel zugerichtete Tier und retteten Julian.
Julian wurde insgesamt dreimal am Hals und einmal am Kiefer operiert.
Nach vielen Monaten Genesungszeit konnte Julian im Spätsommer 2009 in ein neues Zuhause
vermittelt werden.
Julian+Freundin
Hier sehen Sie Julian in seinem neuen Zuhause, wo er auch eine kleine Freundin gefunden hat.
Julian wird seine Erfahrungen leider nie vergessen können, hat aber wieder neues Vertrauen fassen können und ist seinen neuen Partnern ein treuer Gefährte geworden!
Sheila
Wir trauern um unsere Therapiehündin „Sheila“
Sheila wurde am 1.1.2010 von einem Auto erfasst und verstarb am 2.1. in der Tierklinik an ihren schweren Verletzungen.
Sheila wurde nur 11 Jahre alt.
Sie war ein ausgesprochener Sonnenschein, der vielen Erwachsenen und Kindern ein Lächeln ins Gesicht zauberte. Ihre unbekümmerte Art und ihr zauberhaftes Wesen wird uns immer in Erinnerung bleiben!
Welttierschutztag 2009
Besucherhunde – Team im Kindergarten
Am Dienstag den 6.10.2009 besucht unser 6-beiniges Team, Manuela und Sheila, den Kindergarten in Großrußbach / NÖ.
Die Kinder dürfen mit unserer „Sheila“ schmusen und die Betreuerin mit Fragen, zum Umgang mit Hunden, löchern.
Nur aktiver Tierschutz ist richtiger Tierschutz!
Das Tierhilfswerk-GHVD sammelt Futterspenden für in Not geratene Haustiere.
Dank der Zusammenarbeit mit Lebensmittel- und Tiernahrungsgeschäften konnte das Tierhilfswerk-GHVD in den diversen Einrichtungen 15 Futterspenden-Sammelboxen aufstellen.
Die zahlreichen Dosen- und Trockenfutterartikel kommen bedürftigen Hunden und Katzen in Österreich, sowie herrenlosen Vierbeinern in unseren Nachbarländer zu Gute.
Derzeit können wir einen Anstieg an den Bedarf von Futtermitteln feststellen. Durch die wirtschaftliche Krise und der dadurch steigenden Arbeitslosigkeit, unterstützen wir nicht nur Tierheime, sondern auch in Not geratene Privatpersonen.
Durch diese Sofortmaßnahme können wir so manchen treuen Heimgenossen die Abgabe ins Tierheim ersparen!
Emu-Küken
Tieraufzucht – verwaiste Tierkinder
Das Tierhilfswerk-Goed Hart Voor Dieren arbeitet mit Pflegestationen für verwaiste Tierkinder.
Von Wildschwein bis zum Eichhörnchen versuchen die Pfleger eine gute Ersatzmama zu sein.
Gerade bei Wildtieren, ist es eine große Aufgabe und erfordert viel Fachwissen.
Sich die Nächte um die Ohren schlagen, rund um die Uhr das Findelkind zu betreuen, erfordert sehr viel Geduld und Einsatzbereitschaft.
Nicht immer gelingt die Handaufzucht, man muss sehr viele Rückschläge einstecken.
Auch sollte immer versucht werden, gerade bei Wildtieren, diese nach erfolgter Aufzucht wieder in die Natur zu entlassen.
Heidi
Dieses verwaiste Frischlingsmädchen wurde bei einer unserer Mitarbeiterinnen abgegeben.
Stark abgemagert mit einer schweren Infektion in den Augen kam sie zu ihrer Pflegemama.
Die ersten Tage waren sehr kritisch, man musste abwarten wie weit die Hornhaut der Augen schon geschädigt war und ob der kleine Frischling überhaupt noch mal sehen könnte.
Die Infektion hatte sich schon sehr ausgebreitet, aus der Nase lief zäher, eitriger Schleim, wodurch sie auch nicht mehr riechen konnte und wahrscheinlich deshalb ihre Rotte verlor.
Heidi, hatte einen starken Lebenswillen und lebt heute mit 4 Hängebauchschweinen auf dem Hof ihrer Pflegemutter. Mittlerweile ist sie eine stattliche Bache, welche mit Intelligenz und Schalk die Betreuer auf Trab hält. Türen aufmachen und Besen zerrupfen sind nur eine der vielen lustigen Erlebnisse, welche man mit so einem Hausgenossen erleben darf…..
Wildschweine aus Handaufzucht können nicht mehr ausgewildert werden, sie verlieren die Scheu vom Menschen und werden handzahm.
Man sollte daher nur in die Natur eingreifen, wenn die tiergerechte Unterbringung gewährleistet werden kann, ansonsten ist der Grad zwischen Hilfe und Qual schnell überschritten.
...noch sehr schwach und krank....
....die Krankheit ist besiegt und los geht´s....
Heidi und ihre neue Rotte
schnell wie ein Pfeil.......
also wie mein Papa sieht der nicht aus....
Bussard
Dieser junge Bussard wurde mit gebrochenem Flügel und Verlust eines Auges auf einem Feldweg gefunden. Auch er wurde aufgepäppelt und an die Wildtierabteilung der Uniklinik übergeben.
Pauli & Johann
Pauli und Johann sind verwaiste Lämmer. Trotz intensiver Bemühung wurden sie nicht von der Mutter akzeptiert.
Sie wurden mit dem Flascherl aufgezogen und dann wieder in die Schafherde integriert.
Socke
Socke war eines der letzten Handaufzuchten vergangenen Winters.
Da bereits alle Lämmer wieder in der Herde untergebracht waren, verbrachte Socke ihre ersten Lebenswochen in Gesellschaft der Haushunde.
Socke war besonders frech und stellte die Geduld der Hundefamilie manchmal auf eine harte Probe.
passend zur Wandgestaltung....
Entertainment.....
Eichhörnchenbaby
Auch Eichhörnchenbabys werden bei uns abgegeben.
Diese Beiden konnten nach der Aufzucht wieder in ihren natürlichen Lebensraum entlassen werden.
A-Hörnchen
B-Hörnchen
verwaiste Welpen 3 Wochen jung
Dieses Quartett wurde in einer Tierauffangstation abgegeben, nachdem ihre Mutter plötzlich verstorben war. Die Dackelmischlinge hätten ohne menschliche Hilfe keine Überlebenschance gehabt.
Sie wurden von einer Mitarbeiterin mit dem Fläschchen aufgezogen.
5 Wochen waren sie immer mit dabei, sogar ins Büro wurden sie mitgenommen und versüßten unseren Arbeitsalltag.
Je älter die Zwerge- umso mehr musste ihre Pflegemama mit Adleraugen über die Einrichtung des Büros wachen, die lebhaften Welpen waren überall dran. Wenn einer die Blumentöpfe untersuchte, rannte der Nächste mit den Büroschlapfen der Kollegin kauend durch die Räume und just zur selben Zeit verrichtete die Kleinste ihre Notdurft auf dem Laminat…..
Ja, es wurde Zeit sich auf die Reise in ein neues Zuhause zu begeben.
Alle wurden auf Traumplätze vermittelt, nur Gomez, Gomez der blieb bei seiner Ziehmama.
War er doch immer der Schwächste, stand immer mit einem Bein vorm Tod…. Da konnte sie sich einfach nicht mehr trennen.
Gomez ist inzwischen ein ausgewachsener Dackel-Terrier-Straßenkötermischling mit entzückendem Wesen.
Der Kampf mit dem Kuschelhasen.....
meins, meins, meins....
Bin ich nicht hübsch......
Gomez auf Einsatz...
Gomez, Ebi und Sheila im Bürokorb, wg. Überfüllung geschlossen!
Kontrollorgan des Tierhilfswerk-GHVD
Kastrationsprojekt:
Das Tierhilfswerk-Goed Hart Voor Dieren führt in den Tierheimen regelmäßige Kastrationseinsätze durch, um die Vermehrung heimatloser Tiere eindämmen zu können.
Einige hundert Tiere wurden seit 2008 kastriert und viele fanden durch diese Maßnahme schneller ein neues Zuhause.
Kastration Hündin
Das Elend der herrenlosen Tiere kann nur dann gemindert werden, wenn man die unkontrollierte Vermehrung stoppt.
Gerade in den Sommermonaten werden zahlreiche Welpen in die Tierheime abgegeben.
Dadurch wird auch die Chance auf Vermittlung der erwachsenen Tiere gemindert.
Durch flächendeckende Kastrationsprojekte, kann man die Anzahl der Schützlinge regulieren.
Wir haben außerdem die Erfahrung gemacht, dass bereits kastrierte Vierbeiner, schneller ein neues Zuhause finden.
Kastration Hündin
Mit der Unterstützung einer niederösterreichischen Tierklinik wurde an regelmäßigen Tagen abgegebene und aufgefundene Hunde und Katzen kastriert.
Narkosevorbereitung
Vor jeder Kastration wird eine gründliche Voruntersuchung für die OP Freigabe durchgeführt.
Die Tiere bleiben nach der Kastration in der Krankenstation und können bereits nach einigen Tagen, sofern es einen Interessenten gibt, in ein neues Zuhause übersiedeln.
Aufwachstation
Diese kleine Dackelhündin hatte Glück, sie zog bereits 2 Wochen nach der Kastration in eine neues Zuhause ein.
„Tiere als Therapie“ – Besucherhunde-Service-
Das Tierhilfswerk-Goed Hart Voor Dieren besucht mit vierbeiniger Unterstützung soziale Einrichtungen für Menschen mit Einschränkungen.
Den großen therapeutischen Wert, den unser Dienst hat, lässt sich nicht von der Hand weisen. Wer einmal erlebt hat welch Freude unsere Hunde bewirken und wer das strahlende Lachen der Menschen gesehen hat, weiß wie wichtig dieses Projekt ist.
Wissenschaftler gehen davon aus, dass der zeitlich begrenzte Kontakt bei Tierbesuchsprogrammen wohltuende Auswirkung auf die körperliche Gesundheit hat. Ein Tier gibt dem Menschen unbewusst ein Signal von einer sicheren Umwelt, in der man ruhig und entspannt leben kann. Das Kraulen eines Hundes lenkt von den Alltagssorgen und von Krankheiten ab und lässt ein Gefühl der Behaglichkeit aufkommen. Tiere sind wertfrei sie geben Wärme ohne etwas dafür zu verlangen.
Duffy im Einsatz
Der Umgang mit einem Tier macht Spaß, das Beobachten spielender Tiere ist anregend für die Sinne und die eigene Aktivität und hat –unabhängig davon ob der Betreffende alt oder jung, krank oder gesund ist – positive Auswirkung auf Stimmung und Gefühle. Da fast jeder Mensch in seiner Kindheit positive Erfahrungen mit einem Tier gemacht hat, kann der Umgang mit einem Tier bei älteren Menschen Erinnerungen aktivieren. Diese möchten sie natürlich gerne mitteilen. Auch auf diese Weise können Tiere die Kontaktaufnahme der Menschen untereinander fördern.
Besucherhund Sheila
Seitens der jeweiligen Einrichtung gab es nie Bedenken, dass die Besuche der Hunde unhygienisch oder dergleichen sind, dies wäre auch völlig unbegründet, denn unsere Besuchertiere stehen unter ständiger tierärztlichen Kontrolle und sind natürlich haftpflichtversichert.
Uns Tierschützern wird oft vorgeworfen, dass wir Tiere über den Menschen stellen. Doch dieser Dienst zeigt, dass man tierisches und menschliches Wohlbefinden nicht trennen kann.
Gino und Sheila
Tiere als Therapie, ist ein wunderbares Beispiel dafür, dass das gegenseitige Wechselspiel zwischen Mensch und Tier nicht länger auf der Willkür des Menschen sondern auf partnerschaftlicher Gegenseitigkeit beruht!
Sheila
Besucherhündin „Sheila“ ist mittlerweile 11 Jahre alt und zaubert schon seit 8 Jahren ein Lächeln auf die Gesichter ihrer Freunde.
Sheila´s Stärken liegen in ihrer selbständigen Einsatzbereitschaft. Liegt sie bei einem Wachkomapatienten im Bett, stupst sie den Patienten ganz sanft mit der Nase an,
oder kuschelt sich auch einfach nur ganz nah ran. Durch ihr instinktives Verhalten, hat sie schon des Öfteren Reaktionen auslösen können.