PROJEKTE
JulianWir möchten Ihnen heute von einer Tierquälerei berichten, wie sie sogar uns noch auf das Stärkste berührt hat!
Unsere Kooperationspartnerin Fr. Ursula Rapold berichtete uns die unglaubliche Geschichte von dem kleinen „Julian“.
Die herzlosen Besitzer des kleinen Pekinesenrüden wollten ihn schleunigst entsorgen.
Sie hängten den süßen Hund an einem Baum auf, das Kiefer wurde ihn gebrochen und als die Tat nicht zum gewünschten Ende führte, steckte man ihn einfach in eine Sporttasche und warf ihn ins Wasser.
Liebe Menschen fanden das übel zugerichtete Tier und retteten Julian.
Julian wurde insgesamt dreimal am Hals und einmal am Kiefer operiert.
Nach vielen Monaten Genesungszeit konnte Julian im Spätsommer 2009 in ein neues Zuhause
vermittelt werden.
Julian+FreundinHier sehen Sie Julian in seinem neuen Zuhause, wo er auch eine kleine Freundin gefunden hat.
Julian wird seine Erfahrungen leider nie vergessen können, hat aber wieder neues Vertrauen fassen können und ist seinen neuen Partnern ein treuer Gefährte geworden!
Sheila
Wir trauern um unsere Therapiehündin „Sheila“
Sheila wurde am 1.1.2010 von einem Auto erfasst und verstarb am 2.1. in der Tierklinik an ihren schweren Verletzungen.
Sheila wurde nur 11 Jahre alt.
Sie war ein ausgesprochener Sonnenschein, der vielen Erwachsenen und Kindern ein Lächeln ins Gesicht zauberte. Ihre unbekümmerte Art und ihr zauberhaftes Wesen wird uns immer in Erinnerung bleiben!
Welttierschutztag 2009
Besucherhunde – Team im Kindergarten
Am Dienstag den 6.10.2009 besucht unser 6-beiniges Team, Manuela und Sheila, den Kindergarten in Großrußbach / NÖ.
Die Kinder dürfen mit unserer „Sheila“ schmusen und die Betreuerin mit Fragen, zum Umgang mit Hunden, löchern.

Nur aktiver Tierschutz ist richtiger Tierschutz!
Das Tierhilfswerk-GHVD sammelt Futterspenden für in Not geratene Haustiere.
Dank der Zusammenarbeit mit Lebensmittel- und Tiernahrungsgeschäften konnte das Tierhilfswerk-GHVD in den diversen Einrichtungen 15 Futterspenden-Sammelboxen aufstellen.
Die zahlreichen Dosen- und Trockenfutterartikel kommen bedürftigen Hunden und Katzen in Österreich, sowie herrenlosen Vierbeinern in unseren Nachbarländer zu Gute.
Derzeit können wir einen Anstieg an den Bedarf von Futtermitteln feststellen. Durch die wirtschaftliche Krise und der dadurch steigenden Arbeitslosigkeit, unterstützen wir nicht nur Tierheime, sondern auch in Not geratene Privatpersonen.
Durch diese Sofortmaßnahme können wir so manchen treuen Heimgenossen die Abgabe ins Tierheim ersparen!
Emu-KükenTieraufzucht – verwaiste Tierkinder
Das Tierhilfswerk-Goed Hart Voor Dieren arbeitet mit Pflegestationen für verwaiste Tierkinder.
Von Wildschwein bis zum Eichhörnchen versuchen die Pfleger eine gute Ersatzmama zu sein.
Gerade bei Wildtieren, ist es eine große Aufgabe und erfordert viel Fachwissen.
Sich die Nächte um die Ohren schlagen, rund um die Uhr das Findelkind zu betreuen, erfordert sehr viel Geduld und Einsatzbereitschaft.
Nicht immer gelingt die Handaufzucht, man muss sehr viele Rückschläge einstecken.
Auch sollte immer versucht werden, gerade bei Wildtieren, diese nach erfolgter Aufzucht wieder in die Natur zu entlassen.
HeidiDieses verwaiste Frischlingsmädchen wurde bei einer unserer Mitarbeiterinnen abgegeben.
Stark abgemagert mit einer schweren Infektion in den Augen kam sie zu ihrer Pflegemama.
Die ersten Tage waren sehr kritisch, man musste abwarten wie weit die Hornhaut der Augen schon geschädigt war und ob der kleine Frischling überhaupt noch mal sehen könnte.
Die Infektion hatte sich schon sehr ausgebreitet, aus der Nase lief zäher, eitriger Schleim, wodurch sie auch nicht mehr riechen konnte und wahrscheinlich deshalb ihre Rotte verlor.
Heidi, hatte einen starken Lebenswillen und lebt heute mit 4 Hängebauchschweinen auf dem Hof ihrer Pflegemutter. Mittlerweile ist sie eine stattliche Bache, welche mit Intelligenz und Schalk die Betreuer auf Trab hält. Türen aufmachen und Besen zerrupfen sind nur eine der vielen lustigen Erlebnisse, welche man mit so einem Hausgenossen erleben darf…..
Wildschweine aus Handaufzucht können nicht mehr ausgewildert werden, sie verlieren die Scheu vom Menschen und werden handzahm.
Man sollte daher nur in die Natur eingreifen, wenn die tiergerechte Unterbringung gewährleistet werden kann, ansonsten ist der Grad zwischen Hilfe und Qual schnell überschritten.
...noch sehr schwach und krank....
....die Krankheit ist besiegt und los geht´s....
Heidi und ihre neue Rotte
schnell wie ein Pfeil.......
also wie mein Papa sieht der nicht aus....
BussardDieser junge Bussard wurde mit gebrochenem Flügel und Verlust eines Auges auf einem Feldweg gefunden. Auch er wurde aufgepäppelt und an die Wildtierabteilung der Uniklinik übergeben.
Pauli & JohannPauli und Johann sind verwaiste Lämmer. Trotz intensiver Bemühung wurden sie nicht von der Mutter akzeptiert.
Sie wurden mit dem Flascherl aufgezogen und dann wieder in die Schafherde integriert.
SockeSocke war eines der letzten Handaufzuchten vergangenen Winters.
Da bereits alle Lämmer wieder in der Herde untergebracht waren, verbrachte Socke ihre ersten Lebenswochen in Gesellschaft der Haushunde.
Socke war besonders frech und stellte die Geduld der Hundefamilie manchmal auf eine harte Probe.
passend zur Wandgestaltung....
Entertainment.....
EichhörnchenbabyAuch Eichhörnchenbabys werden bei uns abgegeben.
Diese Beiden konnten nach der Aufzucht wieder in ihren natürlichen Lebensraum entlassen werden.
A-Hörnchen
B-Hörnchen
verwaiste Welpen 3 Wochen jungDieses Quartett wurde in einer Tierauffangstation abgegeben, nachdem ihre Mutter plötzlich verstorben war. Die Dackelmischlinge hätten ohne menschliche Hilfe keine Überlebenschance gehabt.
Sie wurden von einer Mitarbeiterin mit dem Fläschchen aufgezogen.
5 Wochen waren sie immer mit dabei, sogar ins Büro wurden sie mitgenommen und versüßten unseren Arbeitsalltag.
Je älter die Zwerge- umso mehr musste ihre Pflegemama mit Adleraugen über die Einrichtung des Büros wachen, die lebhaften Welpen waren überall dran. Wenn einer die Blumentöpfe untersuchte, rannte der Nächste mit den Büroschlapfen der Kollegin kauend durch die Räume und just zur selben Zeit verrichtete die Kleinste ihre Notdurft auf dem Laminat…..
Ja, es wurde Zeit sich auf die Reise in ein neues Zuhause zu begeben.
Alle wurden auf Traumplätze vermittelt, nur Gomez, Gomez der blieb bei seiner Ziehmama.
War er doch immer der Schwächste, stand immer mit einem Bein vorm Tod…. Da konnte sie sich einfach nicht mehr trennen.
Gomez ist inzwischen ein ausgewachsener Dackel-Terrier-Straßenkötermischling mit entzückendem Wesen.
Der Kampf mit dem Kuschelhasen.....
meins, meins, meins....
Bin ich nicht hübsch......
Gomez auf Einsatz...
Gomez, Ebi und Sheila im Bürokorb, wg. Überfüllung geschlossen!
Kontrollorgan des Tierhilfswerk-GHVD
Kastrationsprojekt:
Das Tierhilfswerk-Goed Hart Voor Dieren führt in den Tierheimen regelmäßige Kastrationseinsätze durch, um die Vermehrung heimatloser Tiere eindämmen zu können.
Einige hundert Tiere wurden seit 2008 kastriert und viele fanden durch diese Maßnahme schneller ein neues Zuhause.
Kastration HündinDas Elend der herrenlosen Tiere kann nur dann gemindert werden, wenn man die unkontrollierte Vermehrung stoppt.
Gerade in den Sommermonaten werden zahlreiche Welpen in die Tierheime abgegeben.
Dadurch wird auch die Chance auf Vermittlung der erwachsenen Tiere gemindert.
Durch flächendeckende Kastrationsprojekte, kann man die Anzahl der Schützlinge regulieren.
Wir haben außerdem die Erfahrung gemacht, dass bereits kastrierte Vierbeiner, schneller ein neues Zuhause finden.
Kastration HündinMit der Unterstützung einer niederösterreichischen Tierklinik wurde an regelmäßigen Tagen abgegebene und aufgefundene Hunde und Katzen kastriert.
NarkosevorbereitungVor jeder Kastration wird eine gründliche Voruntersuchung für die OP Freigabe durchgeführt.
Die Tiere bleiben nach der Kastration in der Krankenstation und können bereits nach einigen Tagen, sofern es einen Interessenten gibt, in ein neues Zuhause übersiedeln.
AufwachstationDiese kleine Dackelhündin hatte Glück, sie zog bereits 2 Wochen nach der Kastration in eine neues Zuhause ein.
„Tiere als Therapie“ – Besucherhunde-Service-
Das Tierhilfswerk-Goed Hart Voor Dieren besucht mit vierbeiniger Unterstützung soziale Einrichtungen für Menschen mit Einschränkungen.
Den großen therapeutischen Wert, den unser Dienst hat, lässt sich nicht von der Hand weisen. Wer einmal erlebt hat welch Freude unsere Hunde bewirken und wer das strahlende Lachen der Menschen gesehen hat, weiß wie wichtig dieses Projekt ist.
Wissenschaftler gehen davon aus, dass der zeitlich begrenzte Kontakt bei Tierbesuchsprogrammen wohltuende Auswirkung auf die körperliche Gesundheit hat. Ein Tier gibt dem Menschen unbewusst ein Signal von einer sicheren Umwelt, in der man ruhig und entspannt leben kann. Das Kraulen eines Hundes lenkt von den Alltagssorgen und von Krankheiten ab und lässt ein Gefühl der Behaglichkeit aufkommen. Tiere sind wertfrei sie geben Wärme ohne etwas dafür zu verlangen.
Duffy im EinsatzDer Umgang mit einem Tier macht Spaß, das Beobachten spielender Tiere ist anregend für die Sinne und die eigene Aktivität und hat –unabhängig davon ob der Betreffende alt oder jung, krank oder gesund ist – positive Auswirkung auf Stimmung und Gefühle. Da fast jeder Mensch in seiner Kindheit positive Erfahrungen mit einem Tier gemacht hat, kann der Umgang mit einem Tier bei älteren Menschen Erinnerungen aktivieren. Diese möchten sie natürlich gerne mitteilen. Auch auf diese Weise können Tiere die Kontaktaufnahme der Menschen untereinander fördern.
Besucherhund SheilaSeitens der jeweiligen Einrichtung gab es nie Bedenken, dass die Besuche der Hunde unhygienisch oder dergleichen sind, dies wäre auch völlig unbegründet, denn unsere Besuchertiere stehen unter ständiger tierärztlichen Kontrolle und sind natürlich haftpflichtversichert.
Uns Tierschützern wird oft vorgeworfen, dass wir Tiere über den Menschen stellen. Doch dieser Dienst zeigt, dass man tierisches und menschliches Wohlbefinden nicht trennen kann.
Gino und SheilaTiere als Therapie, ist ein wunderbares Beispiel dafür, dass das gegenseitige Wechselspiel zwischen Mensch und Tier nicht länger auf der Willkür des Menschen sondern auf partnerschaftlicher Gegenseitigkeit beruht!
SheilaBesucherhündin „Sheila“ ist mittlerweile 11 Jahre alt und zaubert schon seit 8 Jahren ein Lächeln auf die Gesichter ihrer Freunde.
Sheila´s Stärken liegen in ihrer selbständigen Einsatzbereitschaft. Liegt sie bei einem Wachkomapatienten im Bett, stupst sie den Patienten ganz sanft mit der Nase an,
oder kuschelt sich auch einfach nur ganz nah ran. Durch ihr instinktives Verhalten, hat sie schon des Öfteren Reaktionen auslösen können.

